Bausubstanz

In der Denkmalpflege bezeichnet der Begriff Bausubstanz den materiellen Bestand eines Gebäudes oder eines Gebäudeteils. Unabhängig von der Art des denkmalgeschützten Gebäudes gelten für die Veränderung der Bausubstanz strenge Richtlinien. Besonders Sanierungen einer denkmalgeschützten Immobilie bringen daher massive Einschränkungen mit sich, um die Bausubstanz nicht in ihrer schützenswerten Art zu gefährden. Bei historischen Gebäuden ist aber oftmals Bedarf an einer energetischen Sanierung gegeben. Von Eigentümern müsse zahlreiche Auflagen umgesetzt werden, um eine Sanierung unter Berücksichtigung der ursprünglichen Bausubstanz fachgerecht umsetzen zu können. Für eine erfolgreiche Umsetzung unter Denkmalauflagen sollten Fachleute wie Denkmalpfleger und spezialisierte Architekten hinzugezogen werden. Bei deren Ortsbegehung wird schriftlich fixiert, welche Veränderungen umsetzbar sind und welche Änderungen in der Bausubstanz nicht zulässig sind.

Grundsätzlich gilt, dass die Aussagekraft sowie die Struktur des denkmalgeschützten Gebäudes erhalten bleiben muss, damit der Umbau und ggf. auch Veränderungen in der Bausubstanz genehmigt werden. Strukturell verändernde Eingriffe in die Bausubstanz werden dagegen fast nie genehmigt. Holzbalken innerhalb der Deckenkonstruktion können beispielsweise nicht einfach durch moderne Materialien wie Betondecken ersetzt werden. Auch Veränderungen innerhalb der Bausubstanz, wie das Versetzen tragender Wände und eine damit erfolgende Veränderung der Raumaufteilung, werden in der Regel nicht genehmigt. Für Entscheidungen muss aber der Einzelfall individuell von Fachleuten bewertet werden.

Energetische Sanierungsmaßnahmen können an einem denkmalgeschützten Gebäude häufig entgegen den Befürchtungen der Besitzer umgesetzt werden. Allerdings sind hier flexible Lösungsansätze gefragt, damit die Bausubstanz der Immobilie in so geringer Weise wie nur möglich beeinträchtigt und verändert wird. Außendämmungen werden beispielsweise niemals genehmigt, können aber durch Innendämmungen an den Wänden sowie den oberen Deckengeschossen ersetzt werden und damit den gleichen Effekt erzielen. Generell ist der sogenannte “Sachverständige Energieberater für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz für die KfW-Programme zur energetischen Sanierung” ein wichtiger Partner, wenn es um die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes geht, dessen Bausubstanz höchstmöglich erhalten bleiben soll.


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