Herstellungskosten

Herstellungskosten sind eine Bewertungsgrundlage zur Herstellung bzw. Wiederherstellung von Wirtschaftsgütern. Dazu zählen Aufwendungen, wie Fertigungslohn, Materialkosten, Fertigungsmaterial oder Sondereinzelkosten der Fertigung. Aus steuerlicher Sicht stellen Sie einen Aufwand dar.

Auch bei Denkmalschutz Immobilien können Herstellungskosten abgeschrieben werden. Als Voraussetzung hierfür müssen die Anforderungen des Denkmalschutzgesetzes des jeweiligen Bundeslandes eingehalten werden. Sind diese erfüllt, darf der Eigentümer (Vermieter) für sein Eigentum eine Sonderabschreibung nach § 7i EStG geltend machen. Acht Jahre lang kann er jährlich 9 % und vier Jahre lang jährlich 7 % der Herstellungskosten für den Denkmalschutz abschreiben, vorausgesetzt, die Behörde für Denkmalschutz hat diese Kosten festgestellt. Diese Herstellungskosten können als steuerlicher Verlust abgeschrieben werden.

Sie müssen in der Einkommenssteuererklärung als Verluste aus Vermietung und Verpachtung angegeben werden. Die Altbausubstanz und nicht anerkannten Herstellungskosten der Behörde für Denkmalschutz können dennoch abgeschrieben werden. 2 % bzw. 2,5 % (bedingt durch das Alter des Gebäudes) dessen können jährlich abgesetzt werden. Auch Außenanlagen dürfen mit 10 % pro Jahr abgeschrieben werden. Wird das unter Denkmalschutz stehende Objekt eigengenutzt, kann auch dies Einkommensmindernd sein (§ 10 f EStG). Der Eigennutzer kann zehn Jahre lang 9 % seiner Kosten zur Herstellung abschreiben. Diese Kosten müssen jedoch ebenfalls von der Behörde für Denkmalschutz festgestellt werden. In der Steuererklärung müssen sie als Sonderausgaben deklariert sein.

Die Bescheinigung der Behörde für Denkmalschutz ist die Grundlage, die das Finanzamt anerkennen muss (z.B. nach § 40 DSchG in NRW). Nutzbar ist die Abschreibung für Herstellungskosten im Denkmalschutz von jedem Steuerpflichtigen, der ein denkmalgeschütztes Objekt besitzt. Als Voraussetzung hierfür gilt, dass das Objekt in die Denkmalschutzliste eingetragen wurde. Zusätzlich müssen die vorgesehenen Arbeiten mit der Unteren Denkmalbehörde abgesprochen sein. Sanierungsarbeiten dürfen erst durchgeführt werden, nachdem der Kaufvertrag für das Objekt zustande gekommen ist. Wird das Objekt vom Eigentümer vermietet, kann er die Kosten der Denkmalpflege innerhalb 12 Jahren sogar zu 100 % abschreiben, wird es selbst genutzt, darf er innerhalb 10 Jahren 90 % dieser Kosten absetzen.


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