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Untere Denkmalbehörde

Die Aufgaben des Denkmalschutzes sind in Deutschland in den meisten Ländern auf zwei hierarchische Behördenebenen aufgeteilt, wenige Bundesländer verwenden drei Ebenen. In den Stadtstaaten sowie im Saarland existieren keine eigenen Unteren Denkmalbehörden, dort sind die Aufgaben des Denkmalschutzes vollständig im Ministerium angesiedelt. Die Untere Denkmalbehörde wird auch als Untere Denkmalschutzbehörde bezeichnet.

Als Untere Denkmalbehörde fungiert in der Regel der Landkreis beziehungsweise eine kreisfreie Stadt. In den meisten Bundesländern haben größere kreisangehörige Städte die Möglichkeit, beim Landrat zu beantragen, dass sie die Aufgaben einer Unteren Denkmalbehörde selbst wahrnehmen. Hiervon machen vor allem Städte Gebrauch, zu deren Stadtbild eine überdurchschnittlich große Anzahl an Denkmälern gehört.

Die Untere Denkmalbehörde ist für die Anerkennung eines Bauwerkes oder einer Bodenbeschaffenheit als Denkmal ebenso zuständig wie für eventuelle Ausnahmegenehmigungen für Veränderungen eines Baudenkmals. Die Untere Denkmalbehörde überwacht bei Instandsetzungsarbeiten an einem Baudenkmal, dass die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck erteilt sie regelmäßig Auflagen. Eine Veränderung von Denkmälern im Rahmen einer Renovierung ist nicht generell ausgeschlossen, sie bedarf jedoch der ausdrücklichen Genehmigung durch die Untere Denkmalbehörde. Trotz der Aufnahme eines Gebäudes in die Denkmalliste kann dessen Beseitigung in Einzelfällen gewünscht sein. Die Untere Denkmalbehörde kann in begründeten Fällen die Erlaubnis zum Abbau beziehungsweise zur Beseitigung eines anerkannten Denkmales erteilen.

Eine Möglichkeit zum Erhalt des schützenswerten Gutes bietet die Translozierung. Diese Maßnahme besteht darin, dass Denkmal am ursprünglichen Ort abzubauen und an einem anderen öffentlichen Platz oder in einem Museum originalgetreu wiederaufzubauen. Die Verlagerung eines Denkmales bedarf ebenfalls der Zustimmung der Unteren Denkmalbehörde. Die Behörde kann eine Abbaugenehmigung am alten Ort davon abhängig machen, dass ein Denkmal an einer anderen Stelle wiederaufgebaut wird. Sollte ein Wiederaufbau nicht durchführbar sein, ordnet die Untere Denkmalbehörde in der Regel eine umfassende Dokumentation des nicht mehr zu erhaltenden Denkmales an.

Gegen die Entscheidungen der Unteren Denkmalbehörde ist der Einspruch bei der nächsthöheren Instanz möglich, diese ist bei dreistufiger Hierarchie bei der Bezirksregierung und bei zwei Hierarchiestufen in der Denkmalpflege direkt beim Landesministerium angesiedelt.


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